4. Jahrgänge beim Landesgericht Ried im Innkreis

09.11.2016

Die zweite Verhandlung handelte um Drogenmissbrauch. Der Angeklagte soll Drogen zum Konsum an Minderjährige verkauft haben.

 

Vor dieser Verhandlung gab es schon mehrere Verhandlungen gegen den Angeklagten, unter anderem wegen sexuellem Missbrauch. Diese Anklagepunkte wurden jedoch fallen gelassen, da der Vorwurf von mehreren Mädchen frei erfunden war.

 

Jetzt läuft ein Verfahren gegen die Mädchen, da sie jemanden einer kriminellen Handlung bezichtigt haben. Zudem stellte sich in der Verhandlung heraus, dass ein Zeuge eine Falschaussage getätigt hat. Gegen diesen Zeugen wird nun auch ein Strafverfahren eingeleitet, denn eine Falschaussage wird gerichtlich geahndet.

 

Im Plädoyer des Verteidigers fielen auch warnende Worte an uns als Zuseher. Wir sollten nie eine Falschaussage tätigen und niemals eine andere Person einer gerichtlich strafbaren Handlung bezichtigen, denn dies hat schwerwiegende Folgen für Zeugen. Zudem kann dies einer anderen Person, der beschuldigten Person Strafen einbringen, die er nicht verdient hat.

 

Wir fanden die Verhandlungen sehr interessant und es wurde am nächsten Schultag fleißig darüber diskutiert. Jedoch warfen die Verhandlungen viele Fragen auf, die wir in der PBuR Stunde klärten.

 

Es war für die meisten von uns eine neue Erfahrung und wir werden diesen Tag noch lange in Erinnerung behalten.

 

Etzlinger Lea, 4AK, 

 

 

 

 

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